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Compute & Speicher planen

Workload-Bedarf, Reserve für Rollouts und Datenwachstum vor der Node-Auswahl kalkulieren.

AnleitungPlanung & StatusLesezeit · ca.9 MinutenAktualisiert
Gültigkeit dieser AnleitungPilotplanung

Diese Planung können Sie heute für Ihre Anfrage und das Pilotangebot verwenden. Vertragliche Leistungen gelten erst nach schriftlicher Vereinbarung.

Bevor Sie starten

Nutzen Sie Messwerte aus einer vorhandenen Umgebung oder einem repräsentativen Lasttest. Fehlen Messwerte, kennzeichnen Sie die Schätzung und planen Sie vor einer Produktiventscheidung einen Test.

Ressourcenbedarf erfassen

Erfassen Sie jede Anwendungskomponente separat: Web/API, Hintergrundverarbeitung, geplante Jobs und Datenbanken. Notieren Sie Replikate, Requests und Limits je Container, persistente Daten, Image-Architektur, erwarteten Traffic und externe Abhängigkeiten. Trennen Sie Produktiv- und Testumgebungen in der Liste.

KennzahlWas Sie erfassen
CPUNormal- und Spitzenverbrauch; angeforderte CPU je Replikat. 1000m entsprechen einer CPU-Einheit.
ArbeitsspeicherNormalbedarf, Spitzen und Verhalten bei Neustarts. Mi/Gi einheitlich erfassen, einschließlich Sidecars.
StorageAktuelle Größe, tägliches Wachstum, Zugriffsmodus, I/O-Bedarf und notwendige Aufbewahrung bzw. Exporte.
NetworkÖffentliche Zugänge, ausgehende Abhängigkeiten und erwartete Datenübertragung.

Requests und Rollout-Reserve berechnen

Beispiel einer Workload-Kalkulation, keine Compute-Spezifikation und kein Preisangebot:

KomponenteReplikateRequest je ReplikatRequests gesamt
API2500m CPU / 512Mi1000m CPU / 1024Mi
Worker1250m CPU / 256Mi250m CPU / 256Mi
Normalbetrieb3—1250m CPU / 1280Mi
Ein zusätzlicher API-Pod im Rollout+1500m CPU / 512Mi+500m CPU / 512Mi
Während dieses Rollouts4—1750m CPU / 1792Mi

Für das Scheduling zählen Ressourcen-Requests. Limits begrenzen die Nutzung zur Laufzeit und sind keine zusätzliche Reservierung. Nach Systemreservierungen ist die verfügbare Nodekapazität kleiner als die nominelle Maschinengröße. Verteilung, Volume-Platzierung und der größte Pod spielen ebenfalls eine Rolle: Eine passende Gesamtsumme garantiert keinen Platz für jeden Pod.

Kapazität und Quoten bestätigen

Die maximale Nodeanzahl eines Tarifs ist ein Verwaltungslimit und kein Kontingent kostenloser Maschinen. Lassen Sie Eigenschaften und laufende Kosten von Compute S/M/L/XL im Angebot bestätigen. Klären Sie Namespace-Quoten, verfügbare Volume-Optionen und die Eignung der Topologie für Ihre Workloads.

Lesen Sie nach der Übergabe dieselben Grenzen in den Ansichten Cluster und Verbrauch. Die Oberfläche soll Tariflimit, aktuelle Kapazität, Storage und angebotsspezifische Einschränkungen zeigen. Eine leere Tabelle bestätigt keine unbegrenzte Kapazität.

Cluster in der Cloud verwalten →

Budget für Änderungen festlegen

Legen Sie fest, wer zusätzliche Worker, größere Compute-Ressourcen, mehr Storage oder externe Endpunkte anfordern darf. Nehmen Sie laufende Kosten und einmalige Arbeiten in die Freigabe auf. Messen Sie nach dem ersten Workload und vor einer Erweiterung erneut. Eine Ressourcenliste bleibt auch bei verwalteter Infrastruktur sinnvoll.

Preise & Verbrauch verstehen →

Technische Referenzen (Englisch)

Kubernetes beschreibt hier das technische Verhalten. Der für Ihren Cluster bestätigte Funktionsumfang steht in Ihrer Pilotvereinbarung.

Diese Anleitung gilt für Ihren vereinbarten Pilotumfang. Technische Kubernetes-Beispiele sind kein Nachweis einer allgemein verfügbaren Cloud-Funktion.